Dienstag, 19. Februar 2013

Aktuelles

Bild Eliane Zimmermann


Danke an Eliane, die in ihrem aktuellen Blogbeitrag nach wirklich immer häufiger werdender Anfragen, die mich und viele andere Kolleginnen in letzter Zeit erreichen, zu dem Thema Verdünnung und Qualität schreibt.

Diese Woche hat mich ein Hinweis auf eine Blogseite erreicht, auf der tatsächlich die Anwendung ätherischer Öle in Form von Augentropfen empfohlen wird!!!! Davon kann ich nur dringend abraten, ätherische Öle sollten weder unverdünnt noch verdünnt in die Augen gebracht werden.

Viele ätherische Öle verhalten sich, unverdünnt auf die Haut gebracht sehr hautreizend und noch mehr schleimhautreizend. Daher gilt eine Empfehlung bei der Qualifizierung zur Aromapflegerin und auch bei anderen Kolleginnen, welche ausbilden von einer 1 - 3 %igen Verdünnung.

Ab einer 3%igen Mischung gehen wir schon von therapeutischen Maßnahmen aus. Da die meisten Pflegenden aber keine Therapeuten sind, dürfen und sollten sie dies auch nur in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten tun.

Einer der Leitsätze, welche die Pflegenden in den ersten Unterrichtsstunden lernen ist folgender:

Aromapflege ist die Anwendung von Aromapflege-Produkten auf intakter Haut!!!

1%ige Mischungen
werden für die großflächige Anwendung wie z.B. Körperpflege, Massagen usw. angewendet

2%ige Mischungen
werden für die Teilanwendung wie z.B. Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Gelenkeinreibungen usw. angewendet

3 %ige Mischungen
werden z.B. bei punktuellen Einreibungen im Akutfall eingesetzt

Bei Säuglingen und Kindern ist die Dosierung wesentlich geringer.

Die Anwendung ätherischer Öle sollte immer von fachkundigen Pflegenden, Beratern oder Therapeuten erfolgen, sie sollte nicht darauf aus sein möglichst großen Profit zu erzielen. Das Wohlbefinden und die Sicherheit des Patient und/oder Kunden haben höchste Priorität!



1 Kommentar:

  1. Danke auch an Dich für diesen empfehlenswerten Beitrag, liebe Sabrina!

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